Gefährliche und kriminelle Spekulation: Zwei weitere Anmerkungen zur aktuellen Spekulation mit Rohstoffen

Inzwischen wird weltweit genau die Seite aus der Financial Times diskutiert, auf die ich gestern hingewiesen hatte. 

Der Hauptgrund dafür ist aber nicht, dass man erkennt, wie zufällig Preise an spekulativen Märkten gebildet werden und wie gefährlich das ist, sondern die Tatsache, dass es neben der üblichen schrecklichen Spekulation (die gar kein Thema ist) auch noch kriminelle Spekulation gab.

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Ein Experiment: Ökonomisches Wissen im Dialog mit KI

Gastbeitrag von Paul Baumgarten (Geschäftsführer 2B innovative, my-qanda.com) Auf diesem Blog starten wir einen zeitlich begrenzten Test: Kann eine Künstliche Intelligenz dabei helfen, ökonomisches Wissen zugänglicher zu machen – und gleichzeitig eine echte inhaltliche Auseinandersetzung ermöglichen? Genau das möchten wir mit dem hier eingebundenen Wissenschatbot ausprobieren. Worum es in diesem …

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Realitätsverweigerung an der Spitze der EZB

In einer aktuellen Rede hat die EZB-Direktorin Isabel Schnabel die Mandate der europäischen und der amerikanischen Zentralbank verglichen und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, das singuläre Mandat der EZB (nämlich nur Preisstabilität als Ziel zu haben), sei dem dualen Mandat der FED (Beschäftigung und Preisstabilität gleichwertig zu verfolgen) ebenbürtig. Auf dieser Seite ist genau das in der Vergangenheit mehrfach bestritten worden.

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Preisniveau und Preissteigerungsrate

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich so komische Unterscheidungen mache, wie etwa Inflation und Preissteigerungsrate. Auch sagen viele Leute, dass insbesondere die Preise für Lebensmittel immer noch hoch sind, weswegen sich die Inflationsrate gar nicht vermindert haben könne. 

An einem aktuellen Beispiel kann man leicht zeigen, wo die Unterschiede liegen und wo die Konfusion herkommt.

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Falsche Geldpolitik beim Ölpreisschock – die Konfusion ist riesengroß

Die Konfusion über das, was die Politik und insbesondere die Geldpolitik im Falle eines Ölpreisschocks machen sollte, ist total. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) bietet dafür jüngst ein schlagendes Beispiel. Einer ihrer Wirtschaftsredakteure schreibt ein langes „Essay“ über Geldpolitik und die Gefahren, denen heute Notenbanken ausgesetzt sind. Ein anderer schreibt über die letzte Krise und vergisst die Geldpolitik vollständig. 

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Kein Aufschwung weit und breit, aber die Baden-Württemberger konnten (durften) es nicht wissen

Am vergangenen Freitagmorgen wartete ich gespannt auf die vom Statistischen Bundesamt für diesen Tag angekündigten neuen Zahlen zum Auftragseingang beim verarbeiteten Gewerbe. Es war zu erwarten, dass es nach den zwei starken Monaten November und Dezember eine deutliche Korrektur nach unten geben würde. Ein Minus von 4,5 Prozent hatten „Experten“ laut Handelsblatt erwartet.

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