„Wir werden den Menschen etwas abverlangen müssen“. Dieser Satz des Bundesfinanzministers vom vergangenen Wochenende zeigt die Konfusion, die von diesem Land Besitz ergriffen hat, in voller Schönheit. Weil es uns schlecht geht, müssen wir den Gürtel enger schnallen. Der Hausverstand, so nennt man die Logik der schwäbischen Hausfrau in Österreich, hat klare Vorstellungen davon, was in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zu tun ist. Der Hausverstand sagt dem Familienoberhaupt, dass man nicht darauf warten kann, bis die schwierigen Zeiten vorbei sind, sondern dass man das tun muss, was man als Familie oder als kleines Unternehmen nun einmal tun kann: Den Gürtel enger schnallen und darauf hoffen, dass sich auf diese Weise die Krise aussitzen lässt.
Weiterlesen„Flassbeck war niemals Unternehmer“ – das ist wirklich lustig
Markus Langemann hat eine Erwiderung von mir zum Thema Argentinien wörtlich abgedruckt. Dafür mein Dank! Aber die Art und Weise, wie er seinen Lesern erklärt, wer dieser komische Vogel ist, der es wagt, ihn zu kritisieren, das ist wirklich allererste Sahne. Erstes Argument: Flassbeck sei – im Gegensatz zu ihm …
WeiterlesenEine Erwiderung zu Markus Langemann zum Thema Argentinien
findet man hier
WeiterlesenEin schriftliches Interview mit Roberto De Lapuente vom Overton-Magazin
findet man hier
WeiterlesenApollo-News – Es werde Licht, aber nur genau da unten rechts, wo wir es haben wollen
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von Apollo-News mit der Bitte um ein Interview. Ich musste kurz zucken, sagte dann aber zu, denn es kann ja nicht schaden, wenn auch da, wo sich Apollo-News verortet, mal etwas Vernunft in die wirtschaftspolitische Debatte kommt.
WeiterlesenSchein-Kapitaldeckung im „Gesamtkunstwerk“ zur Rente – diese Regierung hat jeden Maßstab verloren
Ich habe schon unmittelbar nach dem Erscheinen des „Gesamtkunstwerks“ (Merz und Bas) zur Rente dargelegt, dass der wichtigste Teil des von der Kommission vorgeschlagenen Reformkonzepts (die Kapitaldeckung) kein Kunstwerk ist, sondern ein morscher Balken, der jederzeit zusammenbrechen kann. Nun hat der Kanzler in seiner Euphorie nachgelegt und erläutert, wie er sich die Kapitaldeckung vorstellt. Das Ergebnis ist hanebüchen.
WeiterlesenNoch einmal: Vortrag in Tübingen
Ein Gespräch mit Konstantin Schinck über Geldpolitik
findet man hier
WeiterlesenDer historische Irrtum der „Angebotspolitik“
(Dieser Artikel ist gestern bei Makroskop erschienen) Ich erlebe es bei meinen Vorträgen immer wieder, dass jüngere Leute sich gar nicht vorstellen können, wie und warum es in den 1970er Jahren in der Ökonomik zu einem vollständigen Bruch mit dem Keynesianismus kam, weil den meisten einleuchtet, dass eine Volkswirtschaft Nachfrageprobleme …
WeiterlesenSparen ohne Ziel – In der Rentenpolitik wird das logische Denken konsequent über Bord geworfen
Der Konsens in der deutschen Rentenreformdebatte ist nah. Fast alle sind sich einig, dass mehr private Vorsorge betrieben werden muss, soll die Rente auch in Zukunft sicher sein. Die Rentenkommission schlägt vor, jeden Arbeitnehmer zu verpflichten, zwei Prozent zusätzlich anzusparen.
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