Brexit-Abstimmung genau vor zehn Jahren: Polit-Chaos ohne Happy-End

Vor zehn Jahren, am 23. 6. 2016 hat die britische Bevölkerung in einem Referendum knapp für den Austritt aus der EU gestimmt. Gestern ist ein mit einer komfortablen Mehrheit ausgestatteter Premierminister der Labour-Partei zurückgetreten, was den Zerfall der traditionellen Parteienlandschaft einleiten könnte. Mehr als absurd ist, dass davon UKIP profitieren wird, die Partei von Nigel Farage. Da ist der Mann, der mit seinen dreisten Lügen die Engländer in den Brexit getrieben hat.

Weiterlesen

Europa leistet sich Spitzenpersonal, das wirklich die Spitze ist

Vielleicht kennen Sie Kristalina Georgieva nicht. Das ist kein Schaden. Die Frau, die aus Bulgarien stammt und schon Kommissarin in Brüssel war, ist seit einigen Jahren schon die Chefin des IWF in Washington, hat aber bisher durch wirklich nichts auf sich aufmerksam gemacht. Nun war sie in offizieller Mission in Europa und hat sich auch zur europäischen Wirtschaft geäußert.

Weiterlesen

Das Minimum dessen, was ein Zentralbankpräsident wissen müsste

Ein Leser hat mir einen Link zu einem langen Interview des Deutschlandfunks mit dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank zugeschickt. So etwas würde ich normal nicht anhören, weil es mir regelmäßig die Schuhe auszieht, wenn schwache Journalisten noch schwächere Gesprächspartner „befragen“. Auch hier konnte ich nach wenigen Minuten abbrechen, weil es genug der Konfusion war.

Weiterlesen

Die Glorreichen 7 oder die verzweifelte Suche nach Bedeutung

Ab heute findet in Evian am Genfer See ein Gipfel der sogenannten G 7 unter Führung Frankreichs statt. Selbst rund um Genf hat man die meisten Grenzübergänge zur Schweiz gesperrt und versucht mit einem riesigen Aufgebot an Sicherheitskräften, den Gipfel vor irgendwelchen Störungen zu schützen. Eine Gegendemonstration in Evian hat die französische Regierung verboten, aber Genf hat eine solche Demonstration zugelassen, obwohl man schlechte Erfahrungen hat, die allerdings 23 Jahre zurückliegen.

Weiterlesen